Demnächst

ALCARRÀS – DIE LETZTE ERNTE

Seit 80 Jahren hat die Familie Solé in Alcarràs Pfirsiche angebaut. Nun versammelt sie sich, um gemeinsam die letzte Ernte zu realisieren. Denn das Land gehört ihnen nicht, der Großgrundbesitzer Pinyol hatte es ihnen einst überlassen, als Dank für seine Rettung im Spanischen Bürgerkrieg. Nun will der junge Pinyol vom Handschlag seines Urgroßvaters nichts mehr wissen. Er will das Land zurück, um eine einträgliche Photovoltaik-Anlage darauf zu errichten.

Auf einzigartige, vielstimmige, mit überbordender Energie und berührenden Momenten der Stille orchestrierte Weise erzählt „Alcarràs“ von der letzten Ernte der Solés – so handfest, zärtlich und sinnlich, dass wir uns bald selbst als Mitglied der Familie wähnen. Der Großvater Rogelio gibt die Hofffnung nicht auf, den jungen Pinyol zum Einlenken zu bewegen. Vater Quimet stützt sich in die Erntearbeit, als gäbe es doch noch ein Morgen. Seine Frau Dolors hält Haus und Familie mit fröhlicher Geduld zusammen, doch auch sie kann beherzt Grenzen ziehen. Die älteren Kinder Roger und Mariona, Quimets Schwestern Glòria und Nati und Schwager Cisco helfen bei der Arbeit, inmitten der unbändigen Kinderspiels der kleinen Iris, Teia, Pau und Pere.

Jede und jeder in diesem Ensemble bekommt seine eigene Stimme und Geschichte. Die lärmende Unbeschwertheit des Familienfests, die Anstrengung langer Arbeitstage vom Morgengrauen bis in die Nacht, die Scherze und die Fröhlichkeit gemeinsamer Ernte, der trotzige Kampf in der Genossenschaft um faire Preise, das tiefe Wissen über Pflanzen und Boden, die Ungewissheit über das, was kommen mag – „Alcarràs“ ist ein grandios choreografierter Film voller Farben, Kontraste und Facetten, voller Leben und Liebe. Je näher das Ende dieses Sommers rückt, desto mehr nehmen die Spannungen in der Familie zu. Fast übersehen die Solés, dass sie einen Trumpf besitzen, den ihnen niemand wegnehmen kann.

ab 11.08. bei uns im Kino

NOPE

Neuer Horrorfilm von „Get Out“-Regisseur Jordan Peele, in dem die Bewohner einer abgelegenen Stadt in Kalifornien, darunter die Ranchbesitzer James (Daniel Kaluuya) und Jill Haywood (Keke Palmer) von mysteriösen Ereignissen heimgesucht werden. Alles scheint auf einen grausigen Besuch von Außerirdischen hinauszulaufen…

ab 11.08. bei uns im Kino

DER GESANG DER FLUSSKREBSE

Kya (Daisy Edgar-Jones) wurde im Alter von sechs Jahren von ihrer Familie verlassen und wird in den rauen Sumpfgebieten von North Carolina erwachsen. Jahrelang hielten sich hartnäckige Gerüchte über das „Marsch-Mädchen“ in Barkley Cove und isolierten die scharfsinnige und widerstandsfähige Kya von ihrer Gemeinde. Doch angezogen von zwei jungen Männern aus der Stadt, öffnet sich Kya schließlich einer neuen und verblüffenden Welt. Doch als Chase Andrews (Harris Dickinson) tot aufgefunden wird, gerät die schüchterne Kya schnell ins Visier der Ermittlungen. Während sich der Fall entwickelt, wird das Urteil darüber, was tatsächlich passiert ist, immer unklarer und droht die vielen Geheimnisse zu enthüllen, die im Sumpf lagen.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman der Autorin Delia Owens, der erstmals 2019 in deutscher Ausgabe veröffentlicht wurde.

ab 18.08. bei uns im Kino

DIE KÄNGURU VERSCHWÖRUNG

Der Kleinkünstler Marc-Uwe (Dimitrij Schaad) und das Känguru (Originalstimme: Marc-Uwe Kling) stehen vor einem Problem: Lisbeth (Petra Kleinert), die Mutter von Maria (Rosalie Thomass) ist irgendwo falsch abgebogen und leugnet im Internet nun die Klimakrise. Wie kann man sie nur zur Vernunft bringen? Die beiden gehen eine Wette miteinander ein: Wenn sie es nicht schaffen, Marias Mutter zur Vernunft zu bringen, werden sie ihre Wohnung verlieren. Also begeben sich Marc-Uwe und das Beuteltier auf eine Reise zur Conspiracy Convention in Bielefeld und sind schon kurz darauf Teil einer handfesten Verschwörung, die von Verschwörungsguru Adam Krieger (Benno Fürmann) und seinen Anhängern angeführt wird. Als sich die beiden WG-Bewohner um Kopf und Kragen reden, geht es für Marc-Uwe und das Känguru nicht mehr nur um ihre Wohnung, es geht um mehr als das: Es geht um Leben und Tod!

Fortsetzung zu „Die Känguru-Chroniken“ aus dem Jahre 2020.

ab 25.08. bei uns im Kino

MÄRZENGRUND

Der Teenager Elias (Johannes Krisch) wächst in den 1970er-Jahren unter der strengen Hand seines Vaters (Harald Windisch) und seiner Mutter (Gerti Drassl) im Tiroler Zillertal, dem Märzengrund, auf. Dem bäuerlichen Alltag voller traditioneller Werte entflieht der sensible junge Mann mit seinen Romanen. Als sich Elias schließlich in die geschiedene Moid (Verena Altenberger) verliebt und ihre Beziehung von seinen Eltern unterbunden wird, kehrt der seelisch gezeichnete junge Mann dem Märzengrund den Rücken. Doch ein schwerer Schicksalsschlag zwingt ihn schließlich zurück auf den Hof der Eltern.

Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Felix Mitterer.

ab 25.08. bei uns im Kino

DIE ZEIT, DIE WIR TEILEN

Als die französische Verlegerin Joan Verra (Isabelle Huppert) nach Jahrzehnten ihre erste große Liebe wiedertrifft, beschließt sie aufgewühlt, Paris für eine Weile zu verlassen. Sie zieht sich in ihr Landhaus zurück, wo sie auf ihr bisheriges Leben und die Entscheidungen, die sie in all den Jahren getroffen hat, zurückblickt. Mit dem exzentrischen Autor Tim (Lars Eidinger) und ihrem Sohn Nathan (Swann Arlaund) an ihrer Seite begibt sie sich auf eine emotionale Reise in ihrer Vergangenheit, auf der ihre Erinnerungen zunehmenden zwischen Wunschvorstellung und Wirklichkeit verschwimmen.

ab 31.08. bei uns im Kino

THREE THOUSAND YEARS OF LONGING

Alithea Binnie (Tilda Swinton) ist eine mit sich und ihrem Leben zufriedene Gelehrte, die mit großer Leidenschaft ihrem Beruf als Narratologie-Expertin nachgeht. Als sie eine Konferenz in Istanbul besucht, ersteht sie in einem Antiquitätengeschäft eine kleine Flasche als Andenken. Bei dem Versuch, sie im Waschbecken ihres Hotelzimmer zu reinigen, erlebt sie eine handfeste Überraschung: Sie befreit einen Dschinn (Idris Elba), der ihr die Erfüllung von drei Wünschen anbietet und im Gegenzug seine Freiheit zu erlangen hofft. Alithea, die sehr gut weiß, dass ein solcher Handel in Märchen und Sagen meist nicht gut ausgeht, lehnt dankend ab. Zudem erklärt sie, sie sei sowieso wunschlos glücklich. Der Dschinn zweifelt an ihrer Behauptung und beginnt, der faszinierten Alithea seine 3.000 Jahre umspannende, von Liebe, Abenteuer und Verlust geprägte Geschichte zu erzählen, die ihr beweisen soll, dass in allen Menschen Sehnsüchte schlummern. Die Gespräche mit dem Dschinn lassen die Wissenschaftlerin ihre Haltung tatsächlich zunehmend überdenken – bis sie eine alles verändernde Entscheidung trifft.

ab 01.09. bei uns im Kino

FREIBAD

Wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen, bleiben Spannungen und Diskussionen nicht aus. In Kombination mit der brütenden Hitze und steigenden Temperaturen eines Jahrhundertsommers können dabei schnell gesellschaftliche Flächenbrände entstehen, die kaum noch unter Kontrolle zu halten sind. Eine Gruppe deutscher Frauen sieht sich in mit dieser Situation konfrontiert, als im örtlichen Frauenfreibad die Religionen und Kulturen der deutschen und türkischen Besucherinnen für Zündstoff sorgen. Während sich die eine Seite belästigt fühlt und die andere Seite Angst vor Verdrängung hat, bringt eine weitere Gruppe arabischer Frauen das Fass zum Überlaufen. Neben dem Ringen um kulturelle Akzeptanz steht aber auch Bademeister Nils im Fokus der Frauen. Als einziger Mann im Freibad ist er zweifellos das Objekt der Begierde aller weiblichen Badegäste, die nach einem kleinen Abenteuer Ausschau halten.

ab 01.09. bei uns im Kino

HIVE

Fahrije hat ihren Mann verloren, und im Kampf ums Überleben gewinnt sie ihre Freiheit.
Fahrijes Ehemann wird seit dem Kosovo-Krieg vermisst, und neben ihrer Trauer hat ihre Familie auch finanziell zu kämpfen. Um sie zu versorgen, gründet sie ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen, aber in dem traditionellen patriarchalischen Dorf, in dem sie lebt, werden ihr Ehrgeiz und ihre Bemühungen, sich und andere Frauen zu stärken, nicht als positiv angesehen. Sie kämpft nicht nur darum, ihre Familie über Wasser zu halten, sondern auch gegen eine feindselige Gemeinschaft, die ihren Misserfolg herbeisehnt.

HIVE ist von der wahren Lebensgeschichte von Fahrije Hoti inspiriert. Die Kosovo-Albanerin hatte ihren Ehemann nach einem Massaker durch serbische Streitkräfte im Dorf Krusha e Madhe am 25. März 1999 als vermisst gemeldet. Hotis Haus wurde während des Krieges niedergebrannt, und sie musste sich alleine um zwei kleine Kinder und die Eltern ihres Mannes kümmern.

 

ab 08.09. bei uns im Kino

DAS LEBEN EIN TANZ

Die 26-jährige Elise (Marion Barbeau) ist eine großartige Balletttänzerin. Sie verletzt sich während einer Aufführung und erfährt, dass sie nicht mehr tanzen kann. Zwischen Paris und der Bretagne, im Zuge von Begegnungen und Erfahrungen, Enttäuschungen und Hoffnungen, nähert sich Elise einer zeitgenössischen Tanzgruppe an. Diese neue Art zu tanzen wird ihr zu neuem Schwung und auch zu einer neuen Lebensweise verhelfen.

 

ab 08.09. bei uns im Kino

FADO – DIE STIMMEN VON LISSABON

Judit Kalmár und Céline Coste Carlisle befassen sich in ihrem Dokumentarfilm mit dem angespannten Wohnungsmarkt in Lissabon und zwei Frauen, die sich dafür einsetzen, dass sie weiterhin in der Hauptstadt von Portugal bleiben können.

 

ab 08.09. bei uns im Kino

ALLE REDEN ÜBERS WETTER

Clara (Anne Schäfer) ist Ende 30 und lebt gemeinsam mit ihrer mitten in der Pubertät steckenden Tochter Emma (Emma Frieda Brüggler) in einer Kreuzberger WG. Die Philosophiedoktorandin gerät in eine Affäre mit ihrem Studenten Max (Marcel Kohler) und pflegt eine eigenwillige Freundschaft zu ihrer Doktormutter Margot (Judith Hofmann). Doch während Clara wieder in ihrer ländlichen Heimat in Mecklenburg ist, um den 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge (Anne-Kathrin Gummich) zu feiern, beginnt Margot Selbstmordgedanken zu entwickeln, was dazu führt, dass sich Clara fremd in ihrer eigenen Familie fühlt und ihren gesamten Lebensentwurf in Frage stellt.

 

ab 15.09. bei uns im Kino

Caveman – Der Kinofilm

Eigentlich sollte Rob Becker (Moritz Bleibtreu) seinen großen Tag feiern. Schon als Kind wollte der erfolglose Autoverkäufer unbedingt als Comedian aktiv werden – und nun hat er beim Openmic Abend des lokalen Comedyclubs endlich die Chance, sein Talent auf der Bühne zu beweisen. Das perfekte Thema für sein Programm hat Rob auch schon parat: Vor kurzem ist ihm nämlich der Caveman – ein imaginärer Freund aus der Steinzeit – begegnet. Seitdem tauscht sich Rob regelmäßig mit dem Höhlenmenschen aus und glaubt, den Unterschied zwischen Männern und Frauen besser verstehen zu können, als alle anderen. Es beginnt ein wilder Ritt, der sich vor allem mit der Frage beschäftigt: Ist Rob ein Vollidiot oder erleuchtet?

Basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Rob Becker.

 

demnächst bei uns im Kino