BERLINER PHILHARMONIKER LIVE IM KINO

BERLIN PHILHARMONICS LIVE IN THE CINEMA

Erleben Sie die Berliner Philharmoniker live im Delphi Arthaus Kino! Freuen Sie sich auf unsere Silvestergala – zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko mit einem schwungvollen amerikanischen Programm und Starsopranistin Diana Damrau als Gast. Zum Abschluss der Kinosaison 2019/2020 präsentieren wir Ihnen im Juni 2020 Mahlers Zweite Symphonie unter der Leitung von Gustavo Dudamel. Die Berliner Philharmoniker freuen sich auf Ihren Besuch.

Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehungssymphonie« Erleben Sie zum Abschluss der philharmonischen Kinosaison 2019/20 Mahlers gewaltige 2. Symphonie mit Gustavo Dudamel. Gesamtdauer: ca. 130 min (inkl. 30 min Vorprogramm)

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Conductor
Diana Damrau Soprano
George Gershwin

An American in Paris
Leonard Bernstein

Symphonic dances from West Side Story
Works by Cole Porter, Frederick Loewe and Kurt Weill
Tuesday 31.12.2019 at 17:00 at the Delphi Arthaus cinema
live broadcast including champagne reception
Tickets: here

Program:
Beschwingter Jahresausklang mit dem neuen Chef: Kirill Petrenko präsentiert sich dem Publikum der Berliner Philharmoniker in diesem Programm von einer neuen musikalischen Seite – als Interpret mitreißender Broadway-Melodien. Auf seinem Ausflug ins Musicalfach begleitet ihn Diana Damrau, die erstmals bei den Philharmonikern auftritt. Mit Petrenko hat sie dagegen schon mehrfach zusammengearbeitet und schwärmt über seinen Dirigierstil: »Er ist ein Zauberer!« Die Sopranistin, die ihren Weltruhm mit der virtuosen Partie der Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte begründete, gilt als eine der führenden Sängerinnen des lyrischen- und des Koloratur-Fachs. Ihr Bühnendebüt gab sie 1995 in Würzburg allerdings in einem ganz anderen Genre: als Eliza in Frederick Loewes Musical My Fair Lady. In diesem Programm schlüpft Diana Damrau u. a. wieder in die Rolle des ebenso kessen wie bezaubernden Blumenmädchens aus der englischen Unterschicht, das durch den strengen Drill des Sprachwissenschaftlers Professor Henry Higgins zu einer Dame erzogen wird. Das Stück basiert auf der Komödie Pygmalion von George Bernard Shaw, das den Produzenten und Autor Gabriel Pascal zu der Idee inspirierte, aus dem Stoff ein Musical zu machen. Dank Loewes zündenden Melodien wurde My Fair Lady eines der erfolgreichsten Musicals. Das Werk brachte es am Broadway auf mehr als 2700 Vorstellungen.

Gleichwohl war Loewe als Komponist nicht Pascals erste Wahl; er hatte den Stoff zuvor u. a. auch Leonard Bernstein angeboten, der das Sujet jedoch ablehnte. Nur kurze Zeit nach My Fair Lady brachte Bernstein in New York sein Erfolgsmusical West Side Story heraus, eine modern Adaption von Shakespeares Romeo und Julia, in der zwei rivalisierende Jugendgangs die Liebe zwischen einem Jungen aus der Bronx und einer Puerto-Ricanerin zerstören. Bernstein gelang in diesem Stück die faszinierende Synthese aus klassischer Musik, Jazz und lateinamerikanischen Tanzrhythmen. Drei Jahre nach der umjubelten Uraufführung stellte der Komponist die schmissigsten Tanzsätze zu einer symphonischen Suite zusammen.

George Gershwin’s tone poem An American in Paris can certainly be understood as a musical autobiography. In it the composer describes his impressions, which he received as a young American student in Paris: the street noise, the moods on the street, in the bars and cafés, his own homesickness, which is finally driven away by the enthusiasm for the French way of life. Other program highlights include hits by Cole Porter, the creator of numerous evergreens, and Kurt Weill, the composer of the Threepenny Opera, who emigrated to the United States in the 1930s after the National Socialists came to power and started a great career on Broadway.