QUEERFILMNACHT

immer am letzten Mittwoch im Monat!

Bei uns findet Ihr jeden Monat einen neuen, nicht-heterosexuellen Film aus der internationalen Festival-Landschaft.

Bye bye, Heteronormativität! Im Mai lernen wir Eine total normale Familie kennen: Feinfühlig verarbeitet Regisseurin Malou Reymann ihre eigenen Erfahrungen über die Veränderung einer Vater-Tochter-Beziehung während des Transitionings der Vaterfigur.

Der Juni bringt uns ins Südafrika der 80er Jahre, zur Zeit der Apartheid: Der Spielfilm Moffie zeigt, wie das Apartheid-Regime neben all seiner rassistischen Gräueltaten auch Homosexuelle und andere “Abweichler” körperlich und psychisch zugrunde richtete.

Im Juli stellen wir euch Fei vor: Er lebt in einer chinesischen Großstadt, ist schwul und finanziert sich und seine Familie mit Sexarbeit. Dabei schwebt er in ständiger Gefahr, denn in China ist Prostitution verboten. Moneyboys ist ein existenzieller, queerer und zugleich universaler Film über Liebe, der politische Bedeutung nicht verfolgt, aber sie erzeugt.

EINE TOTAL NORMALE FAMILIE

ein Film von Malou Reymann Dänemark 2020, 93 Minuten, dänische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

am Mi 25.5. um 20:45 Uhr im Delphi Arthaus Kino

Die 11-jährige Emma hat immer gedacht, dass ihre Familie wie alle anderen ist. Bis ihr Papa Thomas sich eines Morgens als trans outet und erklärt, dass er von nun an als Frau leben möchte. Während aus Thomas nach und nach die elegant gekleidete Agnete wird, verändert sich auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Und Emma lernt, dass vielleicht gerade Veränderung das ist, was „ganz normal“ ist.

Mit viel Feingefühl und leisem Humor zeichnet Malou Reymann das Porträt einer Familie, die sich von heteronormativen Vorstellungen lösen muss, um eine gemeinsame Zukunft zu haben. Die dänische Tragikomödie, mit der Reymann eigene Erfahrungen verarbeitet, feierte in Rotterdam Premiere.