QUEERFILMNACHT

immer am letzten Mittwoch im Monat!

Bei uns findet Ihr jeden Monat einen neuen, nicht-heterosexuellen Film aus der internationalen Festival-Landschaft.

Im November bricht Wet Sand das Stillschweigen über die tragischen Hintergründe von Elikos verborgenem Liebesleben mit Amnon in einem kleinen Dorf am georgischen Schwarzen Meer.

Im Dezember habt ihr die doppelte Auswahl: So Damn Easy Going führt uns in Joanas rasende Gedankenwelt ein, die mit dem Auftauchen der selbstbewussten Audrey auf einen Schlag zur Ruhe kommt. Nach dem großen Erfolg auf dem Queerfilmfestival bringen wir Wildhood noch einmal in einige Kinos der Queerfilmnacht! Auf den Spuren seiner Mi’kmaq-Wurzeln trifft Link auf den Two-Spirit Pasmay, der ihm bei der Entdeckung seiner wahren Identität hilft und nebenbei auch noch ganz andere Gefühle in ihm weckt.

WET SAND

ein Film von Elene Naveriani

Schweiz / Georgien 2021, 115 Minuten, georgische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Ein Dorf am georgischen Schwarzen Meer mit freundlichen Menschen, die glauben, sich zu kennen. Eines Tages wird Eliko erhängt aufgefunden, und seine Enkelin Moe wird gerufen, die Beerdigung zu organisieren. Sie stößt auf ein Netz von Lügen, doch das Stillschweigen wird gebrochen, und sie erfährt die tragischen Hintergründe von Elikos verborgenem Liebesleben mit Amnon in den letzten 22 Jahren.

„Wet Sand“ von Elene Naveriani ist eine Hommage auf alle Vergessenen, ein Kampf gegen die Engstirnigkeit und ein Akt der Ermächtigung für Generationen von Menschen, deren Identität unterdrückt wurde. Der Film gibt ihnen den Raum für eine eigene Geschichte und die Möglichkeit einer Zukunft. Seine Premiere feierte das melancholische und doch hoffnungsvolle Drama auf dem Locarno Film Festival, wo Gia Agumava als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.