QUEERFILMNACHT

immer am letzten Mittwoch im Monat!

Bei uns findet Ihr jeden Monat einen neuen, nicht-heterosexuellen Film aus der internationalen Festival-Landschaft.

Im Juli stellen wir euch Fei vor: Er lebt in einer chinesischen Großstadt, ist schwul und finanziert sich und seine Familie mit Sexarbeit. Dabei schwebt er in ständiger Gefahr, denn in China ist Prostitution verboten. Moneyboys ist ein existenzieller, queerer und zugleich universaler Film über Liebe, der politische Bedeutung nicht verfolgt, aber sie erzeugt.

Unseren Sommerurlaub verbringen wir im August in Südfrankreich. Um die Sängerin Bertie aus ihrer Kreativkrise zu retten, lädt Ehemann Fred Berties Ex-Freundin Lane ins gemeinsame Haus. Ma Belle, My Beauty ist ein fein beobachteter Film über die Herausforderungen, aber auch die besondere Schönheit des polyamourösen Begehrens.

Unter dem Motto „Wasser, Sport und Speedo-Sex“ geht es im September weiter. Der Schwimmer geizt nicht mit halbnackten Tatsachen und einer reizvollen Spannungskurve, stellt im Kern aber auch die entscheidende Frage, was im Leben mehr zählt: professioneller Erfolg oder die große Liebe?

Im Oktober heißt es Ränkespiele und feurige Begierden, großes Drama voller Sex und Gesang in The Schoolmaster Games. An der St Sebastian Akademie sind alle schwul – und in heller Aufregung, denn der jährliche Festzug steht bevor. Das Vorsingen droht Nerven und Freundschaften zu zerreißen.

Ma Belle, My Beauty

am Mi 31.08. um 20:30 Uhr im Delphi Arthaus Kino

ein Film von Marion Hill US 2021, Originalfassung in Englisch und Französisch mit deutschen Untertiteln mit Idella Johnson, Hannah Pepper, Lucien Guignard und Sivan Noam Shimon

Lane liebte Bertie, Bertie liebte Lane – und auch Fred. In New Orleans führten sie einst eine Dreierbeziehung, bis die irgendwann nicht mehr funktionierte und Lane aus dem gemeinsamen Leben verschwand. Zwei Jahre später haben Bertie und Fred geheiratet und sind zusammen nach Südfrankreich gezogen. Um die Sängerin Bertie aus ihrer Kreativkrise zu retten, holt Fred Lane zurück. Doch kaum überraschend bringt das den Alltag des Paars gehörig durcheinander.

Vor dem Hintergrund einer sommerlichen Kleinstadtidylle erzählt Marion Hill von einem emotionalen Wiedersehen, das alte Wunden aufreißt und neue Fragen aufwirft. Ein fein beobachteter und gespielter Film über die Herausforderungen, aber auch die besondere Schönheit des polyamourösen Begehrens.